Peter Wiepert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peter Wiepert (* 19. Juli 1890 in Bisdorf auf Fehmarn; † 21. Februar 1980 Bisdorf auf Fehmarn) war Bauer, fehmarnscher Heimatforscher, Leiter des Heimatmuseums in Burg auf Fehmarn - das heute seinen Namen trägt - und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Wiepert begann nach eigenen Angaben schon als Jugendlicher mit heimatkundlichen Forschungen zu Geschichte und Brauchtum der Insel Fehmarn. Während der Weimarer Republik schrieb er Aufsätze für Zeitungen und Zeitschriften.

In der Zeit des Nationalsozialismus versprach er sich offenbar eine Förderung seiner heimatkundlichen Arbeit durch das Regime. Er bemühte sich um eine Parteimitgliedschaft, traf mit Himmler zusammen und kooperierte mit der Gestapo. Im Jahr 1941 erschien ein Fehmarn-Buch Wieperts im Verlag der SS-Stiftung „Ahnenerbe“. Nach Kriegsende wurde er von den Alliierten für einige Monate interniert.

Bis zu seinem Tod lieferte Wiepert noch zahlreiche Beiträge auf hochdeutsch und plattdeutsch für Zeitungen und Zeitschriften, ebenso für Hörfunk und Fernsehen. Einige seiner Schriften veröffentlichte er als „Graue Literatur“ im Selbstverlag.

[Bearbeiten] Werke

  • Die Krone im blauen Meer
  • Die Kirche zu Landkirchen
  • Volkserzählungen von der Insel Fehmarn
  • Von der Wiege bis zur Bahre
  • Opn Truerkamp
  • Dor kem dorna en swore Tied
  • Fehmarnsch Humor

[Bearbeiten] Literatur

Johannes Tuchel: Reinhard Heydrich und die "Stiftung Nordhav": die Aktivitäten der SS-Führung auf Fehmarn. In: ZSHG 117 (1992), S. 199-225.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen